Vernissage der Ausstellung und Ausstellung von Igor Faško – Materia prima

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Vernissage der Ausstellung und Ausstellung von Igor Faško – Materia prima

Vernissage der Ausstellung von Igor Faško – Materia prima, die am 8. Mai um 17.00 Uhr stattfindet. Die Ausstellung dauert bis zum 4. Juni 2026.

Der Architekt, Maler, Bildhauer und Designer Igor Faško wurde 1967 im deutschen Treuenbrietzen nahe Berlin geboren. Er studierte an der Fakultät für Architektur der STU in Bratislava, wo er auch einen Studienaufenthalt an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien absolvierte. Anschließend arbeitete er als Architekt in Bratislava und kooperierte mit dem Bildhauer Peter Strassner. Seit 2001 ist er freischaffender Architekt und Künstler. Er ist Mitglied des deutschen Verbands der bildenden Künstler und Mitglied der Slowakischen Vereinigung bildender Künstler. Momentan lebt und arbeitet er abwechselnd in Mittelslowakei in Mýto pod Ďumbierom und in Deutschland.

Igor Faškos Werke, die durch starke Farbigkeit und Kontraste gekennzeichnet sind, gehören zur postmodernen bildenden Kunst. Besonders seine älteren Arbeiten waren sehr farbenfroh und verspielt. Seine Werke sind Teil vieler kollektiver Ausstellungen, individuell stellte er in Galerien in der Slowakei, aber auch in Paris (Galerie A.O.T.S., 2009), Wien (Bellart Galerie, 2017), Dresden (Haus der Architekten, 2013), Berlin (Galerie Vinogradov, 2015) und weiteren europäischen Städten aus. Derzeit wird auch sein interessantes architektonisches und künstlerisches Konzept für das Holocaust-Denkmal in Banská Bystrica realisiert.

Die Ausstellung Materia prima präsentiert Faškos Werk als künstlerische Erforschung der Realität. Es geht nicht um eine treue Darstellung, sondern darum, wie der Künstler sie versteht – durch Abstraktion, Symbole und seine eigene Vorstellungskraft.

Das Hauptthema ist die Suche nach dem „Grundmaterial“ der Welt – also der Essenz der Realität. „Grundmaterial“ – Materia prima – das ist das, was hier zuerst war. Faško untersucht es durch Raum, Zeit und Bewegung, die er als entscheidende Elemente der Existenz betrachtet.

Seine Werke verwandeln die Realität in Symbole und abstrakte Strukturen, zwingen den Betrachter zum Nachdenken und Suchen nach eigenem Sinn und zeigen die Welt als ein ständig sich veränderndes System von Beziehungen.

Die Ausstellung zeigt somit, dass Kunst nicht nur Ästhetik ist, sondern eine Möglichkeit, die Welt und ihre verborgenen Schichten zu verstehen.

Igor Faško stellte 2006 in Poprad aus, wo er sich mit der Ausstellung „Der Weg des Dekonstruktivismus“ präsentierte. Nach zwanzig Jahren kehrt er in diese, jedoch renovierten, Räumlichkeiten als reifer Künstler zurück, der weiterhin die Essenz des Lebens und Schaffens, Materia prima, sucht und erforscht.

Im Rahmen der Vernissage wird der langjährige Freund und Kritiker Prof. Martin Ciel mit einer Ansprache auftreten.

Termine

FR 8. Mai 2026 – SO 14. Juni 2026
17:00

Ort

Tatranská galéria

Hviezdoslavova 341/12

058 01 Poprad